KI-Telefonassistent für Massagesalons: Anrufe annehmen, ohne die Ruhe zu stören
Kurz zusammengefasst
Ein KI-Telefonassistent für Ihren Massagesalon nimmt Termin- und Gutscheinwünsche auf und beantwortet Fragen zum Angebot. Sie können die Massage fortsetzen und später mit den nötigen Angaben zurückrufen. Ihr Team übernimmt persönliche Beratung und bestätigt Termine, solange keine passende Buchungsverbindung eingerichtet ist.
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KI-generiertes SymbolbildDer Raum ist gedämpft beleuchtet, leise Musik läuft, das Öl ist warm. Stellen Sie sich vor: Ihr Gast hat gerade zum ersten Mal an diesem Tag richtig ausgeatmet. Dann klingelt vorne am Tresen das Telefon, mehrmals hintereinander. Sie massieren weiter, als wäre nichts. Aber das Klingeln ist im Raum, für Sie und womöglich auch für Ihren Gast.
In einem Massagesalon ist Ruhe Teil dessen, wofür Ihre Gäste kommen. Trotzdem bleibt das Telefon wichtig: Neue Gäste suchen einen Termin, Stammgäste ihre bevorzugte Masseurin oder ihren bevorzugten Masseur. Andere möchten einen Gutschein verschenken. Diese Anfragen sollen ankommen, ohne jede Massage zu unterbrechen.
Dieser Artikel richtet sich an Inhaberinnen und Inhaber von Wellness-Massagesalons: Thai-Massage, Ayurveda, klassische Wellnessmassage, Einzelanbieter und kleine Teams. Sie erfahren, was ein KI-Telefonassistent bei Ihnen übernehmen kann, warum Wellness und medizinische Therapie am Telefon sauber getrennt werden müssen und wie Hero Agency so einen Assistenten einrichtet.
Das Telefon im Wellnessbetrieb: drei Situationen, die Sie vielleicht kennen
Das Klingeln während der Massage
In diesem Moment haben Sie zwei Möglichkeiten, und keine ist gut. Entweder Sie unterbrechen die Massage und gehen ran. Dann ist die Ruhe für den Gast, der vor Ihnen liegt, zumindest für diesen Moment gestört. Oder Sie lassen es klingeln. Dann erreicht der Anrufer niemanden. Wer einen Termin sucht, kann es in vielen Städten auch bei einem anderen Salon versuchen. Ob das passiert, erfahren Sie in der Regel nicht.
Manche Salons stellen das Telefon während der Behandlungen leise. Das schützt den Raum, beantwortet aber keine Anfrage. Andere nutzen einen Anrufbeantworter, dessen Nachrichten erst nach den Behandlungen abgehört werden können.
Die Frage, die immer wieder kommt
„Brauche ich einen Termin?“ „Was soll ich anziehen?“ „Kann ich einen Gutschein verschenken?“ Dazu kommen Fragen zur Wunschperson, zur Massagezeit oder zu einer Absage. Wenn die Antworten für Ihren Salon feststehen, kann ein Assistent sie nach Ihrer Freigabe wiedergeben.
Jede dieser Fragen ist schnell beantwortet, wenn jemand ans Telefon geht. Aber jedes Klingeln unterbricht. Und über den Tag verteilt beantworten Sie womöglich mehrmals dieselbe Frage.
Der Angebotsname, den niemand versteht
„Lomi Lomi“, „Abhyanga“, „Hot Stone“, „Tok Sen“, „Signature-Ritual“. Für Sie sind das klare Leistungen. Für Anrufer nicht unbedingt. Also fragen sie vielleicht: Was ist der Unterschied? Welche ist entspannender? Welche geht auch bei Verspannungen im Nacken? Und hier wird es heikel, denn aus einer Wellnessfrage kann schnell eine Gesundheitsfrage werden.
Wellness ist nicht Therapie: warum Ihr Telefon diese Grenze kennen muss
Das ist für Massagesalons der wichtigste Punkt beim Einsatz eines Telefonassistenten, deshalb steht er so weit oben.
Viele Gäste kommen, weil sie sich entspannen wollen. Manche kommen, weil ihnen der Rücken wehtut. Und manche rufen womöglich an, weil sie eine ärztliche Verordnung haben und annehmen, eine „Massage“ sei überall dasselbe.
Wellnessangebote und verordnete Heilmittel haben unterschiedliche Aufgaben. Der Gemeinsame Bundesausschuss beschreibt beispielsweise Physiotherapie als Heilmittel, das unter den dafür geltenden Voraussetzungen verordnet werden kann. Für Ihren Telefonassistenten zählt die klare Auskunft, welche Leistungen Ihr Salon tatsächlich anbietet. Quelle: G-BA – Heilmittel.
Für einen KI-Telefonassistenten in einem Wellnesssalon folgen daraus klare Regeln:
- Keine Heilversprechen. Der Assistent sagt nicht, dass eine Massage gegen Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen „hilft“.
- Keine Beschwerdeberatung. Auf „Welche Massage ist gut für meinen Bandscheibenvorfall?“ antwortet er nicht mit einer Empfehlung. Er erklärt, dass der Salon Wellnessmassagen anbietet und dass gesundheitliche Fragen ärztlich geklärt werden sollten.
- Kein Umgang mit Verordnungen. Wer mit einer ärztlichen Verordnung anruft, erfährt freundlich und klar, dass Ihr Salon keine Heilmittel nach Verordnung erbringt, sofern das bei Ihnen zutrifft.
- Gesundheitliche Hinweise gehören zum Menschen. Wenn vor einer Massage persönliche Hinweise nötig sind, bespricht Ihr Team diese direkt mit dem Gast. Der hier beschriebene Telefonassistent führt dieses Gespräch nicht.
Was das bringt? Es schützt Ihre Gäste vor falschen Erwartungen. Und es schützt Sie davor, dass eine Software in Ihrem Namen Dinge verspricht, die Ihr Angebot nicht umfasst.
Ein Hinweis zur Abgrenzung: Wenn Sie selbst eine physiotherapeutische Praxis führen und dort auch Massagen nach Verordnung anbieten, gelten andere Regeln und ein anderer Telefonablauf. Das ist ein eigenes Thema und nicht Gegenstand dieses Artikels.
Was sich ändert, wenn der Salon am Telefon ruhig bleibt
Stellen Sie sich einen vollen Samstag vor, mehrere Massagen hintereinander, kaum Pause. Bisher hätten Sie nach jeder Behandlung aufs Handy geschaut und versucht, zwischen Handtuchwechsel und Tee Rückrufe unterzubringen.
Jetzt liegen stattdessen kurze Notizen vor. Ein erfundenes Beispiel:
- Neuer Gast, möchte eine 90-Minuten-Ölmassage, bevorzugt Sonntagnachmittag, egal bei wem, Rückruf erbeten.
- Stammgast möchte wieder zu ihrer Masseurin, an einem Abend unter der Woche.
- Anfrage Paarmassage für einen Geburtstag, zwei Personen, Termin in einigen Wochen, Rückruf erbeten.
- Gutscheinfrage: Wertgutschein als Geschenk, Betrag genannt, Abholung oder Versand offen.
- Frage nach Kleidung und Parken, beantwortet, keine Aktion.
Die Massage vorhin lief ohne Unterbrechung durch das Telefon. Und Sie haben einen Überblick, wen Sie zurückrufen möchten und in welcher Reihenfolge, auch wenn einzelne Notizen unvollständig sein können und dann eine Rückfrage brauchen. Eine volle Auslastung kann Ihnen kein Assistent garantieren, und das tun wir auch nicht. Aber er kann Anfragen aufnehmen, während Sie gerade Ihre Arbeit machen.
Für die Gäste ändert sich auch etwas: Sie erreichen eine Ansprechstelle, bekommen eine Antwort auf die einfache Frage und hören am Ende, wie es weitergeht.
So kann ein KI-Telefonassistent in Ihrem Salon arbeiten
Hero Agency richtet KI-Telefonassistenten auf der Plattform Fonio ein. Der Assistent führt ein Gespräch, gibt sich als KI zu erkennen, beantwortet Fragen mit Informationen, die Sie freigegeben haben, und nimmt Anliegen für Ihr Team auf. Was er grundsätzlich kann, beschreibt unsere Übersicht zum KI-Telefonassistenten. In einem Massagesalon kommen einige Besonderheiten dazu.
Das Angebotsblatt: Ihr Menü, verständlich erklärt
Die wichtigste Grundlage ist eine klare Übersicht Ihrer Leistungen, so wie ein Gast sie verstehen würde. Für jede Massage legen wir mit Ihnen fest:
- den Namen, wie Sie ihn verwenden, plus eine einfache Beschreibung in ein, zwei Sätzen
- die angebotenen Dauern
- ob die Dauer Vor- und Nachgespräch, An- und Ausziehen einschließt
- den Preis, sofern Sie ihn am Telefon nennen möchten
- was der Gast mitbringen oder beachten sollte
- ob die Massage als Paarmassage möglich ist
Die Beschreibungen bleiben beim Erleben: warmes Öl, sanfter oder kräftiger Druck, Dehnungen, Ruhe. Wirkungsversprechen wie „löst Blockaden“ oder „entgiftet“ lassen wir gemeinsam weg. Sie sind am Telefon nicht belegbar und klingen schnell nach Gesundheitsversprechen.
Fragt jemand nach dem Unterschied zwischen zwei Massagen, kann der Assistent die freigegebenen Beschreibungen nebeneinanderstellen. Eine Empfehlung „für Ihren Nacken“ gibt er nicht. Wünscht der Gast eine persönliche Empfehlung, nimmt der Assistent einen Rückrufwunsch auf.
Terminwünsche mit Dauer, Wunschperson und Puffer
Ein Termin in einem Massagesalon ist mehr als eine Uhrzeit. Er hat eine Dauer, oft eine Wunschperson, einen Raum und davor und danach Zeit für Vorbereitung, Handtuchwechsel und Lüften. Ein KI-Telefonassistent, der diese Regeln nicht kennt, könnte eine 90-Minuten-Massage in eine 60-Minuten-Lücke setzen.
Deshalb empfehlen wir, mit Terminwünschen zu beginnen, nicht mit Buchungen. Der Assistent fragt nach Massageart, Dauer, bevorzugtem Tag und Zeitraum, Wunschperson und Kontaktdaten. Dann sagt er klar, dass der Salon den Termin bestätigt. Ihr Team trägt ihn ein, weil es weiß, wie der Tag wirklich aussieht.
Direkte Buchungen sind möglich, wenn Ihr Kalender sich passend anbinden lässt und die Regeln feststehen: Dauer je Massage, Puffer zwischen Terminen, welche Person welche Massagen anbietet, welche Räume es gibt. Wir prüfen das an Ihrem System. Dabei gilt die Grundregel: Ein Termin ist erst bestätigt, wenn der Eintrag im Kalender erfolgreich angelegt wurde. Umbuchen und Absagen sind gesonderte Funktionen. Wie wir Buchungsregeln festlegen und Verbindungen prüfen, beschreibt die Seite Kalender und CRM.
Gutscheine: Anfrage ja, Einlösung nein
Gutscheine sind für viele Salons ein wichtiges Thema, und Fragen dazu können vor Anlässen wie Weihnachten oder Muttertag auftauchen. Der Assistent kann die festen Auskünfte dazu übernehmen: Gibt es Gutscheine? Für welche Massagen oder Beträge? Wie lange gelten sie? Kann man sie abholen oder zuschicken lassen? Diese Antworten nimmt er aus Ihren freigegebenen Gutscheinbedingungen.
Was er nicht tut: Gutscheine verkaufen, bezahlen lassen, Gutscheincodes prüfen oder als eingelöst markieren. Das alles erfordert Zugriffe und Prüfungen, die in einem ersten Einsatz nicht vorgesehen sind. Stattdessen nimmt er den Gutscheinwunsch mit den nötigen Angaben auf: Betrag oder Massage, Anlass, Abholung oder Versand, Kontakt. Ihr Team schließt den Kauf ab.
Wer einen Gutschein einlösen möchte, wird genauso behandelt wie bei einer Terminanfrage, mit dem Zusatz „möchte Gutschein einlösen“. Ob der Gutschein gültig ist, prüft Ihr Team vor der Terminbestätigung.
Manche Gutscheinanfragen kommen nicht per Telefon, sondern per Nachricht. Wenn Ihre Gäste Sie bereits per WhatsApp anschreiben, kann ein Chat-Assistent auf derselben Wissensgrundlage aufbauen. Die Möglichkeiten beschreibt unsere Seite zu WhatsApp und Website-Chat.
Drei Beispielgespräche
Die folgenden Abläufe sind Beispiele, keine Berichte über bestehende Kunden. Sie zeigen, wie ein Gesprächsweg aussehen kann.
Beispiel 1: Paarmassage zum Jahrestag
Ein Anrufer möchte seine Partnerin mit einer Paarmassage überraschen. Der KI-Telefonassistent bestätigt, dass Ihr Salon Paarmassagen anbietet. Das haben Sie freigegeben. Er nennt die angebotenen Varianten und fragt nach Wunschtermin, Dauer und Kontakt. Er weist darauf hin, dass für Paarmassagen zwei Personen und ein passender Raum gleichzeitig frei sein müssen und der Salon deshalb zurückruft.
Der Anrufer möchte, dass seine Partnerin nichts erfährt. Der Assistent notiert das als Hinweis für den Rückruf. So kann Ihr Team darauf achten, wie und an wen es die Bestätigung schickt.
Beispiel 2: „Hilft das bei meinem Ischias?“
Eine Anruferin erzählt, dass sie seit Wochen Rückenschmerzen hat, und fragt, welche Massage am besten hilft. Der KI-Telefonassistent erklärt freundlich, dass Ihr Salon Wellnessmassagen zur Entspannung anbietet und keine medizinischen Behandlungen. Bei Beschwerden empfiehlt er, das ärztlich abklären zu lassen. Möchte sie trotzdem eine Wellnessmassage buchen, nimmt er ihren Terminwunsch auf. Vor Ort kann sie dann persönlich mit der Masseurin sprechen.
Er fragt nicht nach, wo genau es wehtut. Er empfiehlt keine Massageart. Und er verspricht nicht, dass es danach besser wird.
Beispiel 3: Eine Anfrage außerhalb Ihres Angebots
Es kann vorkommen, dass jemand nach einer Leistung fragt, die Ihr Wellnesssalon nicht anbietet – etwa nach einer erotischen Massage. Für den folgenden Beispielablauf gehen wir davon aus, dass diese Leistung nicht zu Ihrem Angebot gehört.
Für solche Anfragen bekommt der Assistent eine sachliche, freigegebene Antwort: Diese Leistung gehört nicht zum Angebot des Salons. Er nennt, was Sie stattdessen anbieten, ohne zu werten oder zu diskutieren, und beendet das Gespräch höflich, wenn kein Interesse daran besteht.
Davon zu unterscheiden sind beleidigende, belästigende oder anderweitig missbräuchliche Anrufe. Für diese Fälle legen Sie fest, dass der Assistent das Gespräch kurz und ohne weitere Auseinandersetzung beendet und ob der Vorfall für Ihr Team notiert wird. Ganz verhindern lassen sich solche Anrufe damit nicht. Aber Ihr Team muss sie nicht mitten in einer Behandlung selbst annehmen.
Was eine gute Notiz im Salon enthält
Ein mögliches Format (Beispiel mit erfundenen Angaben):
| Feld | Inhalt |
|---|---|
| Vorgang | Terminwunsch, neuer Gast |
| Massage | Ölmassage, 90 Minuten |
| Personen | 1 |
| Wunschperson | keine Präferenz |
| Wunschzeit | Sonntag, nachmittags |
| Gutschein | nein |
| Kontakt | Name und Nummer, bestätigt |
| Beantwortet | Kleidung, Parken |
| Ergebnis | Rückruf zur Bestätigung erbeten, kein Termin vergeben |
Die Notiz geht an einen festen Empfänger, zum Beispiel an ein Postfach, das Sie zwischen den Behandlungen prüfen, oder an die Person, die an diesem Tag den Empfang übernimmt. Für den Anfang braucht es keine Kundenverwaltung. Wenn Sie später eine nutzen, prüfen wir die Verbindung gesondert.
Absagen und Verspätungen am selben Tag
Manche Anrufe sind zeitkritisch, zum Beispiel (ausgedacht): „Ich stehe im Stau, ich komme zwanzig Minuten später.“ Oder: „Ich bin krank, ich schaffe es heute nicht.“ Für Sie kann daran der restliche Tag hängen. Ein verspäteter Gast kann die nächste Massage verschieben. Und je später eine Absage bekannt wird, desto schwieriger ist es in der Regel, den Termin neu zu vergeben.
Was bei einer Verspätung oder kurzfristigen Absage passiert, richtet sich nach Ihren Bedingungen und der Planung für diesen Tag. Die Massagezeit kann beispielsweise verkürzt werden müssen, wenn danach der nächste Gast kommt. Der Assistent nennt nur die von Ihnen freigegebene Regel; über den Einzelfall entscheidet Ihr Team.
Für diese Anrufe planen wir deshalb einen eigenen Gesprächsweg:
- Verspätung: Der Assistent nimmt Name, Termin und voraussichtliche Ankunft auf. Wenn Sie es freigeben, nennt er Ihre Regel, etwa dass die Massagezeit sich verkürzen kann. Er verspricht nicht, dass die volle Zeit trotzdem möglich ist.
- Kurzfristige Absage: Der Assistent nimmt die Absage auf und wiederholt Datum und Uhrzeit. Ob eine Ausfallgebühr anfällt oder aus Kulanz entfällt, entscheidet Ihr Team. Der Assistent nennt höchstens die freigegebene Regel und bewertet nicht den Einzelfall.
- Dringlichkeit der Notiz: Solche Anrufe können als eigene Kategorie gekennzeichnet werden, damit Sie sie nach der laufenden Massage als Erstes sehen. Wie Sie benachrichtigt werden, zum Beispiel per E-Mail, stimmen wir mit Ihnen ab und prüfen, was Ihre Einrichtung unterstützt.
Der Vorteil liegt nicht darin, dass die KI Ihre Planung übernimmt. Wenn Sie früher davon erfahren, haben Sie eine bessere Chance, die Lücke zu füllen oder den nächsten Gast vorzuwarnen.
Klein anfangen, in Ruhe testen
Wir empfehlen Salons einen überschaubaren ersten Einsatz. Eine naheliegende Variante: Der KI-Telefonassistent nimmt nur dann ab, wenn niemand ans Telefon geht, also während der Massagen. Er beantwortet die wiederkehrenden Fragen und nimmt Termin- und Gutscheinwünsche auf.
Vor dem Start testen wir gemeinsam, auch mit den unangenehmen Fällen:
- Jemand fragt nach einer Massage, die Sie nicht anbieten.
- Jemand erwähnt Schmerzen oder eine Schwangerschaft.
- Jemand ruft mit einer ärztlichen Verordnung an.
- Jemand fragt nach einer erotischen Massage.
- Jemand wird am Telefon beleidigend.
- Jemand möchte ausdrücklich mit einem Menschen sprechen.
- Jemand spricht mit starkem Akzent oder sehr leise.
Erst wenn Antworten und Notizen zu Ihrem Salon passen, geben Sie den Einsatz frei. Nach einigen Wochen schauen Sie auf die Notizen: Waren die Angaben vollständig? Wurde die Grenze zur Therapie verständlich erklärt? Kamen Gutscheinwünsche richtig an? Danach entscheiden Sie, ob Sie etwas ändern oder erweitern möchten.
So setzt Hero Agency den KI-Telefonassistenten für Ihren Salon um
Hero Agency aus Köln richtet KI-Telefonassistenten auf der Plattform Fonio ein und begleitet den Einsatz im vereinbarten Umfang. Für einen Massagesalon sieht das so aus:
-
Ihren Salonalltag verstehen. Wir sprechen darüber, wann das Telefon stört, welche Fragen immer wieder kommen und wer zurückruft. Daraus entsteht eine klar begrenzte erste Aufgabe.
-
Angebotsblatt und Grenzen erarbeiten. Wir bereiten Ihr Massagemenü, Ihre Gutschein- und Absagebedingungen und Ihre häufigen Fragen so auf, dass der Assistent sie verständlich wiedergibt. Genauso legen wir fest, was er nicht sagt: keine Heilversprechen, keine Beschwerdeberatung, keine Verordnungen, eine sachliche Antwort auf Anfragen außerhalb Ihres Angebots und ein klarer Umgang mit beleidigenden Anrufen.
-
Ton und Stimme abstimmen. Ihr Salon hat eine eigene Atmosphäre, die auch am Telefon spürbar sein darf. Wir stimmen Begrüßung, Tempo und Ansprache darauf ab. Ob Du oder Sie, entscheiden Sie.
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Telefonie und Übergaben einrichten. Wir prüfen Ihre vorhandene Telefonlösung, ob Ihre Nummer bleiben kann und wie der Assistent nur dann übernimmt, wenn niemand abnimmt. Die Notizen gehen an den vereinbarten Empfänger.
-
Testen und freigeben. Sie hören selbst, wie der Assistent Ihren Salon vorstellt. Erst nach Ihrer Freigabe spricht er mit echten Gästen.
-
Pflegen. Neue Massage im Menü, andere Öffnungszeiten, neue Kollegin: Die Wissensgrundlage muss mitwachsen. Wer das übernimmt, halten wir im Betreuungsumfang fest. Details finden Sie unter Einrichtung und Betreuung.
Die Kosten bestehen aus Einrichtung, Plattform und Nutzung sowie der vereinbarten Betreuung und werden im Angebot getrennt ausgewiesen. Einen Pauschalpreis nennen wir hier nicht, weil ein reiner Rückrufassistent anders zu kalkulieren ist als ein Ablauf mit Kalenderbuchung. Wie andere Betriebe den Assistenten einsetzen können, zeigen unsere Branchenbeispiele.
Was kostet ein Telefonassistent für einen Massagesalon?
Das hängt von der Zahl der Anrufe und den gewünschten Aufgaben ab. Für einen ersten Einsatz mit häufigen Fragen, Terminwünschen und Gutscheinanfragen braucht es keine automatische Buchung. Wenn später Räume, Mitarbeitende und Kalender verbunden werden sollen, kalkulieren wir diese Erweiterung gesondert. Einrichtung, Fonio-Tarif und Betreuung stehen getrennt im Angebot. Die Softwarepreise finden Sie in unserer Übersicht.
Häufige Fragen von Massagesalons
Klingt der KI-Telefonassistent zu technisch für einen Wellnessbetrieb?
Das hängt von der Einrichtung ab. Begrüßung, Ansprache und Formulierungen stimmen wir auf Ihren Salon ab und testen sie gemeinsam. Der Assistent gibt sich dabei als KI zu erkennen. Auch das lässt sich freundlich und ruhig formulieren.
Kann der Assistent Gutscheine verkaufen?
Nein. Er beantwortet Fragen zu Gutscheinen anhand Ihrer freigegebenen Bedingungen und nimmt Gutscheinwünsche auf. Verkauf, Bezahlung und Einlösung bleiben bei Ihrem Team.
Was ist, wenn jemand nach einer Massage mit Rezept fragt?
Wenn Ihr Salon keine Heilmittel nach ärztlicher Verordnung anbietet, erklärt der Assistent das freundlich und klar. Er berät nicht zu Beschwerden und empfiehlt keine Massage als Behandlung.
Kann der Gast eine bestimmte Masseurin wählen?
Ja, als Wunsch. Der Assistent nimmt die Wunschperson auf. Ob sie zum gewünschten Zeitpunkt frei ist, prüft Ihr Team oder die dafür eingerichtete Kalenderverbindung. Als gebucht gilt der Termin erst nach erfolgreichem Eintrag.
Funktioniert das auch für ein Ein-Personen-Studio?
Gerade dort kann es sinnvoll sein, wenn niemand sonst ans Telefon geht, während Sie massieren. Ob sich der Aufwand lohnt, hängt davon ab, wie viele Anrufe Sie verpassen. Das schauen wir uns im Erstgespräch ehrlich an.
Werden Gespräche aufgezeichnet?
Eine Zusammenfassung ist etwas anderes als eine Tonaufnahme. Ob Aufzeichnungen eingesetzt werden, wird gesondert entschieden. Vor dem Start klären wir KI-Kennzeichnung, benötigte Daten, Zugriffe und Speicherregeln. Eine pauschale Datenschutzgarantie geben wir nicht, die rechtliche Bewertung erfolgt für Ihren konkreten Einsatz.
Der erste Schritt: Ihr Menü und drei Fragen
Für ein erstes Gespräch brauchen Sie keine technische Vorbereitung. Bringen Sie mit:
- Ihre aktuelle Massage- und Preisübersicht.
- Die drei Fragen, die Sie am Telefon am häufigsten beantworten.
- Wie heute Termine vergeben werden und wer zurückruft.
Im kostenlosen Erstgespräch prüfen wir gemeinsam, welcher erste Einsatz zu Ihrem Salon passt. Sie gehen damit keine Verpflichtung ein. Ob und in welchem Umfang Sie etwas beauftragen, entscheiden Sie nach dem Angebot.
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